Slammer.Dichter.Weiter. 6

S.D.W. 6 wurde am 11. Juni 2012 von Theresa Hahl und René Monet bestritten. Auch sie wurden mit österreichischen Dichterinnen und Dichtern aus dem 20./21. Jahrhundert konfrontiert und waren aufgefordert auf ein Gedicht ihrer Wahl in ihrer Art und Weise zu reagieren. Ob Antwort, Übersetzung oder Fortsetzung – wie der Ursprungstext weiter geschrieben wurde, war den Slammerinnen und Slammern überlassen.

Theresa Hahl2Zur Auswahl standen für Theresa Hahl: Hertha Kräftner, Ingeborg Bachmann und Gert Jonke; für René Monet: Wolfgang Bauer, Werner Herbst und N. C. Kaser. Theresa Hahl hat sich für ein Gedicht von Hertha Kräftner entschieden, René Monet für ein Mikrodrama von Wolfgang Bauer.

Theresa Hahl: 1989 in Heidelberg geboren, trägt Theresa Hahl seit 2009 äußerst erfolgreich lyrische Wortbaukonstrukte auf deutschsprachige Bühnen. Von ausverkauften Schauspielhäusern bis zur Hamburger O2 World, dringt ihre Lyrik mittlerweile sogar durch eigene Theaterstücke und Publikationen in das Bewusstsein der gewillten Zuschauerschaft und setzt sich dort fest: Mit Mut, Dauer und Bedacht.

Hertha Kräftner war eine Schriftstellerin und Lyrikerin die bereits in jungen Jahren Zugang zu literarischen Zirkeln in Wien fand und deren Werk geprägt war von autobiografischen Zügen: eigene psychische Verfassung, individuell Erlebtes, Abschied, Todessehnsucht. 1951 nahm sie sich – “Es ist einfach so, dass ich viel zu traurig und zu müde bin, um noch leben zu wollen” – 23jährig in Wien das Leben.

ReneMonetRené Monet geboren 1978 als René Bauer in Linz, lebt in Ansfelden. Studium an der Johannes-Kepler-Universität Linz (Informatik), der Königlich-Technischen Hochschule in Stockholm (Computer Science) und der Kunstuniversität Linz (Audiovisuelle Mediengestaltung – Film und Video). Mitbegründer des Vereins „postskriptum – verein zur förderung der poetration von gesprochener schrift und des geschriebenen wortes“. Seit 2005 zahlreiche Auftritte in Österreich und (nicht nur) dem deutschsprachigen Raum. 2009 Mitbegründer der ersten Linzer Lesebühne „text and the city – original linzer worte“

Wolfgang Bauer (1941-2005)war Bürger-Schreck, Realismus-Schocker, Anarcho-Dichter, Jederzeit-Provokateur, erfolgreicher Theaterautor und in Summe ein exzessiv-aktionistisches Gesamtkunstwerk.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *